<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Tagung der BAG Frieden &amp; Internationales | 19. September 2022: Anträge</title>
            <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://bagfrieden.antragsgruen.de/02-2022/page/files/BAG_F_I-Logo.png</url>
                <title>Tagung der BAG Frieden &amp; Internationales | 19. September 2022: Anträge</title>
                <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>A22: Präzisierung zur Stärkung eines eigenständigen europäischen Rüstungssektors</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/prazisierung-zur-starkung-eines-eigenstandigen-europaischen-rustungsse-57473</link>
                        <author>Daniel Hecken, Imke Kügele, Ingo Henneberg</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/prazisierung-zur-starkung-eines-eigenstandigen-europaischen-rustungsse-57473</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <em><span class="underline">kursiv</span></em>/<span class="underline"><em>unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett</strong></span>/<span class="underline"><strong>unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 400 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das beschlossene Sondervermögen sinnvoll nutzen zu können, müssen das Beschaffungswesen reformiert und die Beschaffungsmaßnahmen beschleunigt werden. Das beschlossene Beschaffungsbeschleunigungsgesetz ist hierfür ein erster wichtiger Schritt. Weitere Schritte in Richtung vertiefter europäischer Zusammenarbeit müssen folgen. Vor diesem Hintergrund ist auch die Stärkung eines eigenständigen europäischen Rüstungssektors von Bedeutung<span class="underline"><strong>, um </strong></span><span class="underline"><strong>die Voraussetzungen für die materielle Stärkung und Aufrechterhaltung der Bündnis- und Landesverteidigung sowie des verteidigungsbedingten Bedarfs unserer Partner zu schaffen</strong></span>. Dazu <span class="underline"><em>gehört</em><strong>gehören</strong></span>insbesondere <strong><span class="underline">Planbarkeit und</span></strong> die Konsolidierung der europäischen Rüstungsindustrie – und dass Beschaffungen europäisch gedacht werden sollten, denn nationale Alleingänge sorgen nicht nur für höhere Preise, sondern auch für eine geringe Kompatibilität und Interoperabilität zwischen den Streitkräften.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es bedarf Maßnahmen und industriepolitische Voraussetzungen, um auch die materiellen Voraussetzungen für die Stärkung und Aufrechterhaltung der Bündnis- und Landesverteidigung sowie der verteidigungsbedingten Bedarfe unserer Partner zu erfüllen. Insbesondere, sofern diese Voraussetzungen nicht durch industriepolitische Rüstungsexporte gestützt werden sollen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 18 Sep 2022 17:01:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A21NEU: Transparenzpflichten der Regierung bei Rüstungsexporten gesetzlich verankern</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/transparenzpflichten-der-regierung-bei-rustungsexporten-gesetzlich-ver-32879</link>
                        <author>Marcel Dickow, Melanie Müller</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/transparenzpflichten-der-regierung-bei-rustungsexporten-gesetzlich-ver-32879</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 380 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne setzen wir uns seit langem für eine restriktive<span class="underline"><strong>,</strong></span> transparente und verantwortungsvolle Rüstungsexportpolitik ein. Für uns <span class="underline"><em>ist die Ausfuhr von Waffen</em></span><span class="underline"><strong>sind Rüstungsexporte</strong></span> kein Instrument der Industriepolitik. Die Regelungen zur Rüstungsexportkontrolle auf deutscher Ebene wollen wir mit einem Rüstungsexportkontrollgesetz stärken<span class="underline"><strong>, das insbesondere Transparenz über die erteilten Genehmigungen und ihre jeweilige inhaltliche Begründung sowie über die tatsächliche Ausfuhr von Kriegswaffen und Rüstungsgütern schafft. </strong></span><span class="underline"><strong>Weiterhin werden wir</strong></span><em><span class="underline">und</span></em> uns <span class="underline"><strong>dafür einsetzen,</strong></span> auf EU-Ebene <span class="underline"><em>dafür einsetzen,</em></span><span class="underline"><strong>und für gemeinsame Rüstungskooperationen</strong></span> ein verbindliches<span class="underline"><strong>, im Einklang mit den acht Kriterien des Gemeinsamen Standpunktes der EU nachvollziehbares</strong></span> Regime zur europäischen <span class="underline"><strong>und gemeinsamen</strong></span> Waffenexportkontrolle zu <em><span class="underline">schaffen</span></em><span class="underline"><strong>implementieren</strong></span>. Die von uns stets eingeforderte restriktive Rüstungsexportpolitik <span class="underline"><strong>entlang strategischer außen- und sicherheitspolitischer Erwägungen</strong></span> bleibt der Maßstab unseres Handelns. Das bedeutet, dass Exporte von Waffen an Diktaturen und Menschenrechtsverletzer*innen beendet werden müssen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 18 Sep 2022 16:54:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A21: Transparenzpflichten der Regierung bei Rüstungsexporten gesetzlich verankern</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/motion/50672</link>
                        <author>Marcel Dickow, Melanie Müller</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/motion/50672</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 380 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne setzen wir uns seit langem für eine restriktive transparente und<br>
verantwortungsvolle Rüstungsexportpolitik ein. Für uns ist die Ausfuhr von Waffen kein Instrument der Industriepolitik. Die Regelungen zur Rüstungsexportkontrolle auf deutscher Ebene wollen wir mit einem Rüstungsexportkontrollgesetz stärken<span class="underline"><strong>, das insbesondere Transparenz über die erteilten Genehmigungen und ihre jeweilige inhaltliche Begründung sowie über die tatsächliche Ausfuhr von Kriegswaffen und Rüstungsgütern schafft,</strong></span> und uns auf EU-Ebene dafür einsetzen, ein verbindliches Regime zur europäischen Waffenexportkontrolle zu schaffen. Die von uns stets eingeforderte restriktive Rüstungsexportpolitik bleibt der Maßstab unseres Handelns. Das bedeutet, dass Exporte von Waffen an Diktaturen und Menschenrechtsverletzer*innen beendet werden müssen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 23:27:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A20: Folgen der Pandemie benennen</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/folgen-der-pandemie-benennen-31425</link>
                        <author>Melanie Müller, Sarah Brockmeier, Sebastian Stölting, Marcel Dickow, Ingo Henneberg, Ottmar von Holtz</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/folgen-der-pandemie-benennen-31425</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 50 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Entwicklung verschlimmert die soziale und wirtschaftliche Situation gerade in den Staaten, die bereits durch die Klimakrise <strong><span class="underline">und die sozioökonomischen Folgen der Covid-Pandemie</span></strong>mit großen Versorgungskrisen zu kämpfen haben, und erhöht das Risiko interner Konflikte. Diesem perfiden Versuch Putins, die Weltgemeinschaft zu spalten, müssen wir mit verstärkter Kooperation zwischen den Demokratien und mehr multilateralem Engagement bei der Bewältigung der globalen Krisen entschieden entgegentreten – insbesondere in den Bereichen Klimaschutz und Energie, Ernährung und Konfliktbearbeitung. Denn die weltweite Sicherheit hängt nicht vom simplen „für oder gegen“ Russland und China ab, sondern von der Frage, wer das Völkerrecht und damit die Gleichberechtigung aller Staaten als Grundlage für die internationale Friedensordnung akzeptiert, respektiert und verteidigt; und welche Staaten stattdessen auf eine Politik des Großmachtstrebens setzen. Als Grüne treten wir entschlossen für die in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Prinzipien des internationalen Rechts ein. Wir werden es nicht zulassen, dass Freiheit durch Unterdrückung, Demokratie durch Diktatur und Würde durch Erniedrigung ersetzt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Staaten leiden nach wie vor unter den gravierenden Folgen der Coronakrise. Dies wird im Leitantrag des Bundesvorstandes nicht hinreichend berücksichtigt und sollte mindestens auch an dieser Stelle explizit benannt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 23:22:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A19: Auch wissenschaftliche Kooperation benennen</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/auch-wissenschaftliche-kooperation-benennen-21142</link>
                        <author>Melanie Müller, Marcel Ernst</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/auch-wissenschaftliche-kooperation-benennen-21142</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 94 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mittel für zivile friedensfördernde Maßnahmen – beispielsweise im Rahmen der zivilen Krisenprävention, partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit, humanitärer Hilfe oder zivilgesellschaftlicher <strong><span class="underline">und wissenschaftlicher</span></strong>Kooperationen wie Austauschprogrammen und dekolonialen Initiativen – müssen gerade angesichts der aktuellen Weltlage umfassend und adäquat aufgestockt werden. Dies gilt auch für Frühwarnsysteme für Konflikte und gestärkte Analysefähigkeit. Durch solche zivile Maßnahmen können strukturelle Marginalisierungen, Konflikte und damit menschliches Leid in ihrer Intensität langfristig reduziert oder gar verhindert werden. Dies führt zu nachhaltiger Stabilisierung und einer Verbesserung der Menschenrechtslage in den betroffenen Staaten und Regionen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund der aktuellen Kürzungen bei wissenschaftlichen Austauschprogrammen sollte an dieser Stelle die wissenschaftliche Kooperation noch einmal explizit benannt werden</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 23:16:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A18: Zusammenarbeit mit Afrika und Lateinamerika intensivieren</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/zusammenarbeit-mit-afrika-und-lateinamerika-intensivieren-18667</link>
                        <author>Melanie Müller, Ingo Henneberg, Ottmar von Holtz</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/zusammenarbeit-mit-afrika-und-lateinamerika-intensivieren-18667</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 89 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein zentraler Bestandteil unseres Verständnisses von Sicherheit ist auch eine feministische Außenpolitik. Sie steht für die Umsetzung der Menschenrechte aller, die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Überwindung struktureller Ungleichstellung marginalisierter Gruppen – beispielsweise von Indigenen, von Rassismus Betroffenen oder LSBTIQ* –, für die gerechte Verteilung von Macht und Ressourcen sowie ein Leben in Würde und Selbstbestimmung aller. Zahlreiche Forschungen belegen einen starken Zusammenhang zwischen Geschlechtergerechtigkeit und Frieden. Die Überwindung der vorherrschenden strukturellen Gewalt gegen Frauen und marginalisierte Gruppen ist Voraussetzung für nachhaltigen Frieden und umfassende menschliche Sicherheit. Unsere Außenpolitik und alle Politikfelder müssen daher in Kooperation mit feministischen Akteur*innen ausnahmslos und institutionell verankert intersektional-feministisch ausgerichtet werden. <strong><span class="underline">Hierzu suchen wir den Schulterschluss mit Akteur*innen auf der ganzen Welt und intensivieren insbesondere die Zusammenarbeit mit jenen in Afrika und Lateinamerika.</span></strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 23:10:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A17: Für weltweiten Klimaschutz und eine gemeinsame Klimaaußenpolitik</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/fur-weltweiten-klimaschutz-und-eine-gemeinsame-klimaaussenpolitik-59248</link>
                        <author>Sebastian Stölting, Josephine Assmus, Baptiste Aguila, Imke Kügele, Marcel Ernst</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/fur-weltweiten-klimaschutz-und-eine-gemeinsame-klimaaussenpolitik-59248</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 128a- neuer Absatz eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für weltweiten Klimaschutz und eine gemeinsame Klimaaußenpolitik </strong><em>(Neue Abschnitt Überschrift)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Wir denken Klimaschutz europäisch und weltweit. Das weltweite Erreichen von Klimaneutralität sowie die Bewältigung von Klimafolgen ist die ressortübergreifende strategischen Priorität unseres internationalen politischen Handelns. Internationale Kooperation liefert die Grundlage für eine gemeinsame strategische Klimaaußenpolitik und sichert die Erreichung des 1,5 Pfads auf globaler Ebene. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir weiter mit allen Akteuren und Staaten weltweit die Einleitung und Einhaltung eines transparenten Fahrplans zur Bekämpfung der Klimakrise und Klimafolgen verhandeln. Dies macht gemeinsame politische, wirtschaftliche und technologische Anstrengungen notwendig. Wir verstehen Klimaaußenpolitik als Bestreben, in allen internationalen Kreisen die Folgen des Klimawandels vorzubeugen, abzumildern, und notfalls auszugleichen. Wir stärken die europäische Klimadiplomatie und unsere diplomatischen Fähigkeiten, in den internationalen Klimaverhandlungen - Conferences of the Parties - Erfolge zu erzielen. Internationale Kooperation ist die Grundlage für eine gemeinsame Klimaaußenpolitik, sie ist klimapolitisch notwendig, verfolgt die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele, beugt Ressourcenkonflikten vor und sichert Frieden. Die Energiebedarfe steigen weltweit weiter an: Mit Klima- und Entwicklungspartnerschaften wollen wir Technologietransfer und Innovationen zur Klimaneutralität global vorantreiben. Wir unterstützen weltweit die nachhaltige Transformation aller Sektoren: Von der Landwirtschaft über die Industrie bis zum Dienstleistungs- und Energiesektor setzen wir uns für nachhaltige Produktionsstandards ein. Die europäische Klimaaußenpolitik wollen wir dadurch unterstützten, dass wir sowohl das Auswärtige Amt (AA) als auch den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) aufstocken. Gerade auch in Zeiten des Krieges müssen eine feministische Außenpolitik und Klimaaußenpolitik gemeinsam gedacht werden. Wir wollen bestehende globale Hierarchiestrukturen hinterfragen und ein Mainstreaming von Klimaschutz in der Außenpolitik erreichen.</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 129 ff.:<br>
Starke Abhängigkeiten beim Import von Rohstoffen und Bauteilen, aber auch das blinde Vertrauen auf vermeintlich störungsfreie Lieferketten gefährden unsere ökonomische Sicherheit und damit auch den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. <span class="underline"><strong>Zur Erreichung einer strategischen Unabhängigkeit, vor allem von menschenrechtsverletzenden Staaten, benötigen wir eine strategisch und europäisch gedachte Energie- und Klimaaußenpolitik. Erneuerbare Energien bedeuten für uns in Europa und Partner*innen weltweit Sicherheit und Unabhängigkeit.</strong></span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klimaaußenpolitik ist ein zentrales Konzept Grüner Außenpolitik - neben feministisch, europäisch, multilateralen Ansätzen muss die strategisch alle Sektoren umfassende Klimaaußenpolitik im Antrag eine eigenen Absatz samt Überschrift - analog zur davor einegführten feministischen Außenpolitik erhalten</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 23:06:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16: Diversifizierung von Lieferketten</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/diversifzierung-von-lieferketten-17715</link>
                        <author>Melanie Müller, Marcel Dickow, Ottmar von Holtz, Sarah Brockmeier</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/diversifzierung-von-lieferketten-17715</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 129 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Starke Abhängigkeiten beim Import von Rohstoffen und Bauteilen, aber auch das blinde Vertrauen auf vermeintlich störungsfreie Lieferketten gefährden unsere ökonomische Sicherheit und damit auch den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. <span class="underline"><strong>Wir setzen daher auf die Diversifizierung von Lieferketten und stärken vorrangig die Partnerschaften mit den Staaten, die als Wertepartnerinnen für die deutsche Außenpolitik gelten. Diese wollen wir so gestalten, dass sie unsere Interessen nicht einseitig befördern, sondern durch attraktive Angebote die Interessen der Partnerländer - wie lokale Wertschöpfung, faire Arbeitsplätze und nachhaltige Produktionsbedingungen - berücksichtigen, um so langfristig stabile Allianzen zu schmieden.</strong></span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 23:05:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A15: Georgien nicht zurücklassen</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/georgien-nicht-zurucklassen-29048</link>
                        <author>Sonja Schiffers, Holger Haugk, Viola von Cramon, Maximilian Gercke, Marcel Ernst</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/georgien-nicht-zurucklassen-29048</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 22 f: Wir haben einstimmig für einen EU-Kandidatenstatus der Ukraine und Moldau <span class="underline"><strong>sowie die Beitrittsperspektive für Georgien</strong></span> gestimmt – und unterstützen die Aufnahme Finnlands und Schwedens in die NATO.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist unklar, warum Georgien an dieser Stelle nicht erwähnt wird, sondern erst weiter unten im Text. Das suggeriert, dass wir Georgien weniger als Teil Europas und von der Aggression des Kremls betroffen betrachten. Zudem sollten wir die bereits entstandene Spaltung zwischen der Ukraine und der Republik Moldau auf der einen Seite und Georgien auf der anderen Seite nicht dadurch weiter vertiefen, dass wir Georgien gewissermaßen &quot;zurücklassen&quot;. Stattdessen sollten wir deutlich machen, dass Georgien die gleiche politische Unterstützung für den Beitrittsprozess wie die Ukraine und Moldau genießt und dass die Verleihung des Kandidatenstatus für Georgien nur von der Bereitschaft der georgischen Regierung zur Erfüllung der EU-Kriterien abhängt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 22:22:58 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A14: Menschenrechte in Russland</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/menschenrechte-in-russland-46071</link>
                        <author>Sonja Schiffers, Holger Haugk, Viola von Cramon, Ottmar von Holtz, Marcel Ernst, Maximilian Gercke</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/menschenrechte-in-russland-46071</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 339 ff.: Das revisionistische Russland unter Vladimir Putin stellt eine Bedrohung der Sicherheit und Freiheit der Menschen in Europa dar. <span class="underline"><em>Wir suchen nicht die Konfrontation, sondern sind zu Kommunikation, gezielter Kooperation, zum Risikomanagement, zur Eskalationsvermeidung und Transparenz der Beziehungen bereit.</em></span><span class="underline"><strong>Trotzdem waren wir immer wieder zu einem Dialog mit Russland bereit, sind mit diesem Ansatz jedoch gescheitert.</strong></span> Ein Partner wird Russland für uns <span class="underline"><em>aber </em></span><span class="underline"><strong>künftig</strong></span> nur in dem Maße sein können, wie es sich an internationales Recht hält. <em><span class="underline">Unser Leitbild ist das gleiche Recht aller Staaten, wie es die UN-Charta vorsieht.</span></em> Dabei treten wir für die Souveränität und territoriale Integrität aller Länder ein <span class="underline"><strong>und lehnen die imperiale Idee von Einflusszonen ab</strong></span><strong>.</strong> Einer Ideologie, die auf das Recht des Stärkeren setzt, setzen wir die Herrschaft des Rechts entgegen. <span class="underline"><strong>Wir zeigen uns solidarisch mit denjenigen, die dem zunehmenden Totalitarismus trotzen und sich trotz der Repressionen für ein Russland einsetzen, das Frieden und Menschenrechte respektiert, anstatt sie mit Füßen zu treten.</strong></span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>&quot;Wir suchen nicht die Konfrontation, sondern sind zu Kommunikation, gezielter Kooperation, zum Risikomanagement, zur Eskalationsvermeidung und Transparenz der Beziehungen bereit.&quot; - Das ist unnötig defensiv und die Betonung der &quot;gezielten Kooperation&quot; unangebracht, während Russland weiter laufend Verbrechend in der Ukraine begeht und ohnehin zu keiner ernsthaften Kooperation bereit ist. Stattdessen sollten wir uns unser Scheitern ehrlich eingestehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>&quot;Unser Leitbild ist das gleiche Recht aller Staaten, wie es die UN-Charta vorsieht. &quot; - Dieser Satz ist repetitiv und kann gestrichen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die innenpolitische Lage, der zunehmende Totalitarismus und die Missachtung der Menschenrechte in Russland sowie unsere Haltung dazu fehlen bislang gänzlich. Dies sollte hinzugefügt werden, ebenso die Solidarität mit denjenigen, die sich für ein anderes Russland einsetzen.</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 22:15:32 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13: NATO, Transatlantische Beziehung - Wertebündnis, kritisch weiterentwickeln</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/nato-transatlantische-beziehung-wertebundnis-kritisch-weiterentwic-37251</link>
                        <author>Sebastian Stölting, Melanie Müller, Imke Kügele</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/nato-transatlantische-beziehung-wertebundnis-kritisch-weiterentwic-37251</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 273 ff<br>
Die NATO ist gerade in dieser neuen Zeit eine unverzichtbare Akteurin für unsere Sicherheit. Das Zusammenrücken angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine darf jedoch nicht über Spannungen innerhalb des Bündnisses hinwegtäuschen. Es gilt, den demokratischen europäischen Pfeiler in der neuen, erweiterten NATO zu stärken. <span class="underline"><strong>Die EU und ihre Mitgliedstaaten übernehmen mehr außen- und sicherheitspolitische Verantwortung. Das gilt insbesondere für die Sicherheit der östlichen Nachbarländer der EU wie auch der baltischen Staaten und Polens.</strong></span> Die transatlantische Partnerschaft mit den USA bleibt dabei zentraler Stützpfeiler <span class="underline"><strong>unserer und europäischer Außen- und Sicherheitspolitik</strong></span>. <span class="underline"><em>Doch diese Stärke hängt auch von der weiteren innenpolitischen Entwicklung der US-Demokratie ab</em>. </span><span class="underline"><strong>Die Stärke unserer Werte- und Verteidigungsgemeinschaft misst sich auch an der in ihr gelebten Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und überzeugend umgesetztem Multilateralismus. Wir setzen uns für den weltweiten Menschenrechtsschutz, die Weiterentwicklung internationaler Rechtsnormen, globale Rüstungskontrolle, eine regelbasierte Weltordnung und die Stärkung einer verantwortungsbewussten Handelspolitik ein. </strong></span><em><span class="underline">Auch sind die </span></em><span class="underline"><strong>Die</strong></span> wiederholten völkerrechtswidrigen Interventionen der Türkei gegen die Kurd*innen in Syrien und im Irak wie auch der Abbau der eigenen Rechtsstaatlichkeit <span class="underline"><strong>sind</strong></span> mit dem Anspruch der NATO als Wertebündnis nicht vereinbar.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Betonung der eigenen sicherheitspolitischen Anstrengungen der EU Länder<br>
Kritische Auseinandersetzung mit der wichtigen Transatlantischen Partnerschaft<br>
Sie ist eine Wertegemeinschaft, mit klaren Zielen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 22:00:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Völkerrechtliche Präzisierung: Rüstungsexportpolitik</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/volkerrechtliche-prazisierung-rustungsexportpolitik-23984</link>
                        <author>Ingo Henneberg, Marcel Ernst, Sarah Brockmeier</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/volkerrechtliche-prazisierung-rustungsexportpolitik-23984</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 388: Unter dieser Maßgabe bedeutet das Selbstverteidigungsrecht <strong><span class="underline">im Völkerrecht</span></strong><strong> (kodifiziert u.a. in </strong>Art. 51 der UN-Charta) für uns als Friedenspartei, dass Staaten <strong><span class="underline">und de-fac</span></strong><strong><span class="underline">to S</span></strong><strong><span class="underline">taaten</span></strong><span class="underline">,</span> die bedroht oder angegriffen werden, auch mit der Lieferung von Waffen unterstützt werden können.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Völkerrechtliche Präzisierung: Das völkerrechtliche (auch völkergewohnheitsrechtlich geltende) Selbstverteidigungsrecht geht der UN-Charta vor (&quot;Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung,[...].&quot; Art. 51, Satz 1, UN-Charta) und gilt auch für Staaten oder de-facto Regime die nicht selbst Mitglied der UN sind. Zwar wäre völkerrechtlich der Begriff &quot;de-facto Regime&quot; korrekter, aufgrund der missverständlichen Wahrnehmung des politikwissenschaftlichen/völkerrechtlichen Fachbegriffs Regime verzichten wir jedoch bewusst darauf.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 21:38:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11: Zusammenarbeit mit Taiwan intensivieren</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/zusammenarbeit-mit-taiwan-intensivieren-55328</link>
                        <author>Marcel Ernst, Melanie Müller, Ottmar von Holtz, Sebastian Stölting</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/zusammenarbeit-mit-taiwan-intensivieren-55328</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 347ff: Die Hegemonie-Ambitionen Chinas und seine aggressive Außenpolitik berühren unsere Werte und Interessen wie auch unsere Sicherheit. China negiert in vielen Bereichen die internationale Rechtsordnung. Die Niederschlagung der Demokratie-Bewegung in Hongkong, die aggressiven Drohungen gegen Taiwan, die schweren Menschenrechtsverbrechen gegen die Uigur*innen und die aggressive Expansionspolitik im südchinesischen Meer sind dafür exemplarisch. China versucht zudem immer öfter, seine wirtschaftliche Kraft zur Schaffung von Abhängigkeiten zu nutzen. Dem treten wir entschlossen entgegen. Dafür müssen wir auch national unsere Abhängigkeiten überprüfen und auf eine <strong><span class="underline">europäische </span></strong>Strategie der wirtschaftlichen Diversifizierung setzen. <strong><span class="underline">Im Rahmen der europäischen Ein-China-Politik wollen wir die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit Taiwan zum Nutzen beider Seiten intensivieren. Dazu gehören ein Abkommen über resiliente Lieferketten und ein bilaterales Investitionsabkommen. Wir betonen, dass eine Änderung des Status Quo in der Taiwanstraße nicht einseitig und nicht gegen den Willen der Bevölkerung Taiwans stattfinden darf. Wir unterstützen Taiwans relevante Beteiligung an der Arbeit internationaler Organisationen wie der WHO, WHA, ICAO oder Interpol.</span></strong> Unter Berücksichtigung der systemischen Rivalität sind wir, wo möglich, zur Zusammenarbeit bereit und scheuen dabei nicht den Wettbewerb.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Russland und China weisen beide, trotz erheblicher Interessensunterschiede, eine gemeinsame autokratische <strong><span class="underline">und totalitäre </span></strong>Haltung auf, die die völkerrechtlich verbriefte Gleichberechtigung aller Staaten ablehnt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 21:25:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Konkretisierung der Mittel für zivile friedensfördernde Maßnahmen</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/konkretisierung-der-mittel-fur-zivile-friedensfordernde-massnahmen-64652</link>
                        <author>Ottmar von Holtz, Melanie Müller, Sarah Brockmeier, Ingo Henneberg, Gerrit Kurtz</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/konkretisierung-der-mittel-fur-zivile-friedensfordernde-massnahmen-64652</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 94ff (FS) Mittel für zivile friedensfördernde Maßnahmen – beispielsweise im Rahmen der zivilen Krisenprävention, partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit, humanitärer Hilfe oder zivilgesellschaftlicher Kooperationen wie Austauschprogrammen und dekolonialen Initiativen <strong><span class="underline">sowie der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und der Friedens- und Konfliktforschung</span></strong> – müssen gerade angesichts der aktuellen Weltlage umfassend und adäquat aufgestockt werden. Dies gilt auch für Frühwarnsysteme für Konflikte und gestärkte Analysefähigkeit. <strong><span class="underline">Vor allem die institutionelle Förderung in diesem Bereich, wie die des Zivilen Friedensdienstes, des DAAD oder der Deutschen Stiftung Friedensforschung brauchen eine Wachstumsperspektive. Zudem müssen wir die Verpflichtung in den Leitlinien Krisenprävention für mehr Öffentlichkeitsarbeit für Friedensförderung endlich erfüllen. </span></strong>Durch solche zivile Maßnahmen können strukturelle Marginalisierungen, Konflikte und damit menschliches Leid in ihrer Intensität langfristig reduziert oder gar verhindert werden. Dies führt zu nachhaltiger Stabilisierung und einer Verbesserung der Menschenrechtslage in den betroffenen Staaten und Regionen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher ist der Absatz ziemlich allgemein gehalten. Mittel für zivile Konfliktbearbeitung steigen bisher weiter, für humanitäre Hilfe und EZ jedoch nicht. Gerade beim Erfolgsmodell des ZFD stocken die Mittel jedoch, daher sollte dieser hier explizit erwähnt werden. Hinzu kommt, dass das Bundeskabinett starke Kürzungen in der institutionellen Förderung des DAAD und weiterer Träger der AKBP beschlossen hat, <a href="https://www.daad.de/de/der-daad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/daad-vor-grossen-einschnitten_juli22/">https://www.daad.de/de/der-daad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/daad-vor-grossen-einschnitten_juli22/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 21:10:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Unterstützung der ukrainischen Offensive</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/unterstutzung-der-ukrainischen-offensive-62326</link>
                        <author>Maximilian Gercke, Sonja Schiffers</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/unterstutzung-der-ukrainischen-offensive-62326</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 24: Der russische Angriffskrieg in der Ukraine führt uns vor Augen, wie fatal es ist, wenn wir uns von Autokraten und außenpolitisch aggressiven Akteuren abhängig machen. Und wir stellen fest, wie existentiell eine ausreichende zivile und militärische Wehrhaftigkeit ist. Deshalb liefern wir Waffen an die Ukraine und wollen das auch weiterhin verstärkt tun, wo nötig auch aus den Beständen der Bundeswehr und der Industrie. <strong><span class="underline">Das Ziel unserer Unterstützung ist es, der Ukraine zu ermöglichen, die russischen Truppen von ihrem Territorium zu vertreiben. Daher liefern wir Kyjiw die angefragten </span></strong><strong><span class="underline">Kampf-</span></strong><strong><span class="underline"> und Schützenpanzer, welche dringen hierfür benötigt werden und setzen uns im Rahmen des Ringtausches für Lieferungen dieser Systeme durch unsere Partner*innen ein. </span></strong>Zur Wehrhaftigkeit gehört auch unsere Mitgliedschaft in der NATO. Mit ihrer Beistandsverpflichtung garantiert sie als multilaterales Verteidigungsbündnis unverzichtbaren Schutz für die gemeinsame Sicherheit Europas und unserer Verbündeten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sollte die Ukraine die russischen Truppen nicht von ihrem Territorium vertreiben können, wäre die Folge eine permanente Konfliktlinie entlang einer geteilten Ukraine und ein (Teil-)Sieg Putins. Es ist daher nicht genug, der Ukraine nur Haubitzen und Panzerabwehrwaffen zu liefern - auch wenn dies ein großer Schritt für uns war. Selbstverteidigung heißt auch, den Angreifer zurückzutreiben. Ziel unserer wertgeleiteten Außenpolitik muss es daher sein, die Ukraine auch in ihren Offensiven zu unterstützen, mit denen sie die russischen Truppen endgültig zurückschlägt. Hierfür müssen wir auch Kampf- und Schützenpanzern liefern und unseren Partner*innen durch den Ringtausch ermöglichen, dies ebenfalls zu tun.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 20:44:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Erweiterter Sicherheitsbegriff</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/erweiterter-sicherheitsbegriff-55463</link>
                        <author>Gerrit Kurtz, Sarah Brockmeier, Melanie Müller</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/erweiterter-sicherheitsbegriff-55463</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Z.72: <span class="underline"><em>Unser umfassender Sicherheitsbegriff bietet ein effektives Instrument zur Prävention und Bearbeitung von Konflikten und Krisen sowie zur Überwindung struktureller Gewalt. Wir denken dabei Sicherheit vom Menschen aus, der mit seiner Würde und Freiheit im Zentrum unserer Politik steht. Hierbei holen wir in Deutschland lange Versäumtes nach und nehmen auch vergleichsweise neue sicherheitspolitische Bedrohungen sehr entschlossen in den Blick. Die Stärkung der Menschenrechte, die Prävention von Krisen und das gewaltfreie Handeln im Umgang mit Konflikten stehen immer im Zentrum unserer Außen- und Sicherheitspolitik</em><em>.</em></span></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neue Formulierung: <span class="underline"><strong>Unsere Außen- und Sicherheitspolitik bleibt geleitet vom Konzept der menschlichen Sicherheit. Wir denken Sicherheit von jedem einzelnen Menschen aus, dessen Würde und Freiheit im Zentrum unserer Politik stehen. Alle Menschen sollen frei von Furcht und Not leben können. Wir integrieren endlich die sicherheitsrelevanten Aspekte aller Ressorts, einschließlich Klimasicherheit, Ernährungssicherheit, digitale Sicherheit und die Sicherheit kritischer Infrastruktur, welche militärische Landes- und Bündnisverteidigung, zivile Konfliktbearbeitung, Diplomatie und Entwicklungszusammenarbeit ergänzen. Überall setzen wir uns für den Vorrang der Prävention von Krisen, die Stärkung der Menschenrechte und die Überwindung struktureller Gewalt ein.</strong></span></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Absatz ist verwirrend formuliert und wiederholt sich teilweise. Ein Begriff an sich ist noch kein Instrument zur Prävention und Bearbeitung von Krisen. Außerdem wird nicht erläutert, was denn bisher versäumt wurde und was jetzt an neuen Bedrohungen angegangen werden soll. Der letzte Satz wiederholt Teile des ersten Satzes zu Prävention und könnte für Außenstehende mit dem Begriff des &quot;gewaltfreien Handelns&quot; Verwirrung stiften - wir setzen uns ja u.a. für den Einsatz militärischer Gewalt zur Selbstverteidigung der Ukraine ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Antrag schlägt daher eine Umformulierung dieses Absatzes vor, welcher sich an der Überschrift der Abschnitts und bisherigen Programmen orientiert. Wichtig ist insbesondere der Unterschied zwischen menschlicher Sicherheit (Subjekt) und integrierter bzw. umfassender Sicherheit (Geltungsbereich). Die nationale Sicherheitsstrategie soll ja von einem &quot;integrierten Sicherheitsbegriff&quot; ausgehen, daher wäre es angezeigt, diesen hier auch zu verwenden - vermutlich war das auch mit &quot;lange Versäumtes&quot; gemeint.</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 19:47:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Ukraine konsequent unterstützen</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/ukraine-konsequent-unterstutzen-57802</link>
                        <author>Sprecher*innenteam</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/ukraine-konsequent-unterstutzen-57802</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 24 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der russische Angriffskrieg in der Ukraine führt uns vor Augen, wie fatal es ist, wenn wir uns von Autokraten und außenpolitisch aggressiven Akteuren abhängig machen. Und wir stellen fest, wie existentiell eine ausreichende zivile und militärische Wehrhaftigkeit ist. <span class="underline"><em>Deshalb liefern wir Waffen an die Ukraine und wollen das auch weiterhin verstärkt tun, wo nötig auch aus den Beständen der Bundeswehr und der Industrie.</em></span><strong><span class="underline">Deshalb</span></strong><strong><span class="underline"> halten </span></strong><strong><span class="underline">wir </span></strong><strong><span class="underline">unsere Versprechen und werden die zugesagten Waffenlieferungen des Bundestagsentschlusses vom 28. April 2022 unverzüglich in die Ukraine liefern, sowie den EU-Partner*innen das zugesagte Gerät im Rahmen der sogenannten Ringtauschlieferungen zeitnah ersetzen</span></strong><strong><span class="underline"> - wo nötig auch aus den Beständen der Bundeswehr</span></strong><strong><span class="underline">. </span></strong><strong><span class="underline">Parallel halten wir die bereits existierenden Sanktionen gegen Russland aufrecht </span></strong><strong><span class="underline">und setzen uns auf EU-Ebene gemeinsam mit den anderen EU-Staaten für eine einheitliche Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Russland ein. Wir werden die Ukraine - Staat, Bevölkerung und Zivilgesellschaft - auch in Zukunft mit aller Kraft finanziell, humanitär und mit militärischer Ausrüstung unterstützen.</span></strong> Zur Wehrhaftigkeit gehört auch unsere Mitgliedschaft in der NATO. Mit ihrer Beistandsverpflichtung garantiert sie als multilaterales Verteidigungsbündnis unverzichtbaren Schutz für die gemeinsame Sicherheit Europas und unserer Verbündeten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ergänzung aufgrund des Beschlusses der BAG Frieden &amp; Internationales vom 27.08.2022</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 19:45:58 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Schutzverantwortung (Redaktionelle Änderung)</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/schutzverantwortung-redaktionelle-anderung-8168</link>
                        <author>Sarah Brockmeier, Gerrit Kurtz, Ingo Henneberg</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/schutzverantwortung-redaktionelle-anderung-8168</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Z. 138: Im Sinne der <span class="underline"><em>menschlichen</em></span> Schutzverantwortung der Vereinten Nationen verpflichten wir uns, Menschen vor schwersten Menschenrechtsverletzungen zu schützen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Präzisierung, es gibt keine &quot;menschliche Schutzverantwortung&quot; sondern nur die Schutzverantwortung (Responsibility to Protect), bzw. eine internationale Schutzverantwortung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 18:56:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Völkerrecht (Redaktionelle Änderung)</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/volkerrecht-redaktionelle-anderung-24466</link>
                        <author>Sarah Brockmeier, Ingo Henneberg</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/volkerrecht-redaktionelle-anderung-24466</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Z. 60: Als Grüne treten wir entschlossen für die <span class="underline"><em>in der Charta der Vereinten Nationen verankerten</em></span> Prinzipien des internationalen Rechts ein.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dies ist eine unnötige und vermutlich unbewusste Einschränkung, die Prinzipien des internationalen Rechts gehen weit über die UN-Charta hinaus bzw. sind teilweise sogar älter bzw. ihr vorgelagert - diese wollen Grüne natürlich auch weiterhin unterstützen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 18:53:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge und Bundeswehr</title>
                        <link>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/gesamtstaatliche-sicherheitsvorsorge-und-bundeswehr-9420</link>
                        <author>Imke Kügele, Winfried Nachtwei, Daniel Hecken</author>
                        <guid>https://bagfrieden.antragsgruen.de/04-2022/gesamtstaatliche-sicherheitsvorsorge-und-bundeswehr-9420</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streichungen <span class="underline"><em>kursiv/unterstrichen</em></span>, Einfügungen <span class="underline"><strong>fett/unterstrichen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 142 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Angesichts unseres umfassenden Sicherheitsbegriffs reicht ein Sondervermögen für die Bundeswehr allein nicht aus<strong><span class="underline">, sondern es braucht zusätzliche Anstrengungen in der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge</span></strong>. Wir setzen uns daher weiterhin für den Ausbau der Kapazitäten für zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung, Diplomatie und humanitäre Hilfe, die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik sowie für Stabilisierung und Entwicklungszusammenarbeit ein. Das Sondervermögen für die Bundeswehr schafft jedoch notwendige Finanzspielräume, <span class="underline"><strong>die es auch zukünftig gesichert und planbar</strong></span> dringend braucht, damit die Bundeswehr <em><span class="underline">ihren Beitrag</span></em><span class="underline"><strong>ihre Beiträge</strong></span> zur Landes- und Bündnisverteidigung im Rahmen der NATO <strong><span class="underline">und EU, zur Förderung von kollektiver Sicherheit und Stabilität und der partnerschaftlichen Abwehr sicherheitspolitischer Bedrohungen für Staat, Gesellschaft und Welthandels- und Versorgungswege, zur Stärkung gesamtstaatlicher und gesamtgesellschaftlicher Resilienz und Handlungsfähigkeit sowie zur Förderung der europäischen Integration, transatlantischen Partnerschaft und multinationalen Zusammenarbeit</span></strong> besser und unter neuen Vorzeichen auch schneller <strong><span class="underline">auftragsgerecht</span></strong> leisten kann<span class="underline"><em>, ohne dass die Mittel im Haushalt für den notwendigen ökologisch-sozialen Umbau unserer Gesellschaft fehlen</em></span>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur notwendigen Stärkung der Bündnis- und Verteidigungsfähigkeit gehören <strong><span class="underline">neben der Ertüchtigung von Partnerstaaten</span></strong> auch <strong><span class="underline">gesamtstaatliche</span></strong> Maßnahmen <em><span class="underline">zur</span></em><span class="underline"><strong>wie die</strong></span> Cybersicherheit, die Ertüchtigung von <strong><span class="underline">Infrastrukturen und Versorgungsstrukturen</span></strong><span class="underline">,</span><strong><span class="underline"> der Abbau bürokratischer Hemmnisse und die Ertüchtigung des Zivil- und Heimatschutzes</span></strong><em><span class="underline">Partnerstaaten und der Zivilschutz</span></em>. Eine ausreichende Bereitstellung von entsprechenden Mitteln aus dem Bundeshaushalt ist hierfür von großer Wichtigkeit. Besonders gilt es, die nachhaltige Stärkung der Resilienz unserer Gesellschaft in den Blick zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 400 ff.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das beschlossene Sondervermögen sinnvoll nutzen zu können, müssen das Beschaffungswesen reformiert <span class="underline"><em>und die</em><strong>,</strong></span> Beschaffungsmaßnahmen beschleunigt <strong><span class="underline">und substanzielle Strukturmaßnahmen zur Steigerung der Einsatzfähigkeit, Agilität und Effizienz umgesetzt</span></strong> werden. Das beschlossene Beschaffungsbeschleunigungsgesetz ist hierfür ein erster wichtiger Schritt. Weitere Schritte in Richtung vertiefter europäischer Zusammenarbeit müssen folgen. Vor diesem Hintergrund ist auch die Stärkung eines eigenständigen europäischen Rüstungssektors von Bedeutung. Dazu gehört insbesondere die Konsolidierung der europäischen Rüstungsindustrie – und dass Beschaffungen europäisch gedacht werden sollten, denn nationale Alleingänge sorgen nicht nur für höhere Preise, sondern auch für eine geringe Kompatibilität und Interoperabilität zwischen den Streitkräften.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es bedarf gesamtstaatlicher Anstrengungen zur um die Bündnis- und Verteidigungsfähigkeit widerzuerlangen sowie international zu Sicherheit und Stabilität beizutragen. Dabei ist die stetige Kritik, dass nicht klar sei, welchen Auftrag die Bundeswehr in diesem Rahmen habe, so dass es geboten ist, diesen hier in den wesentlichen Punkten darzustellen. Darüber hinaus bedarf es neben der Steigerung der Kapazitäten für die zivile Konfliktbearbeitung ressorübergreifender Anstrengungen z.B. mit Blick auf die Infrastruktur, bürokratische und föderale Prozesse aber auch den Zivil- und Heimatschutz.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Sep 2022 18:30:58 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>